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Samstag, 29. April 2017

Heute: Betreutes Trinken

MOET for free

Jeder kennt das. Bist ganz unschuldig Samstagabend unvorbereitet noch unterwegs und dann Freunde so: "Ey, kommt mal mit in die Stadt. - Ja, ok. Ein Cocktail kann nicht schaden. - Vanity? Kenne den Veranstalter heute. - Was? Hast du dir mal angeguckt, was ich an habe? - Du kommst da rein, wenn du mit mir da bist. - Nicht euer Ernst!" ... War natürlich doch deren Ernst. Also ab ins Taxi, um 500m zu fahren, womit wir meine Wohlfühlzone Zülpicher Straße verlassen hatten und auf die Kölner Ringe gelangten. Und dann super elegant in zerschlissenen Boyfriend-Jeans und ausgelatschten blauen Vans mit weißem XL-Pulli vorbei an der Schlange schön ermäßigt in den Club rein und die ersten Blick von irgendwelchen aufgebrezelten Chicas mit Extensions absahnen. Läuft bei mir. Dann fällt dir auf, dass du noch deine Kamera dabei hast, die du sicher nicht an der Garderobe abgeben wirst, also schnell zum VIP-Tisch. Nach zwei Minuten dann feststellen, dass neben dir am Tisch Pietro Lombardi sitzt, der die ganze Zeit nach Fotos gefragt wird und dann entspannt die ganzen ach so niveauvollen Mädels beobachten, die versuchen sich das Becken auszurenken im Takt der Musik, um an die Tische eingeladen zu werden oder Aufmerksamkeit vom Typ mit der komischen Art und Weise eine Kappe zu tragen zu bekommen. Ganz lustiges Schauspiel eigentlich.
Bin wirklich froh, dass die Türsteher mich nicht schon an der Tür gefragt haben, ob ich wisse wie ich aussehe. Ich wusste es. Glück gehabt. "Schön lächeln, denn das lenkt hoffentlich irgendwie vom Outfit ab", war mein Gedanke. Der Preis für die am ranzigsten gekleidete Person ging auf jeden Fall an dem Abend im Vanity an mich. Danke. Ach, wär doch kein Applaus nötig. Dann noch ein paar schöne Fotos machen vom Tisch und den Gläsern, denn das Licht ist eigentlich ganz cool und gegen 5 Uhr morgens dann los zur Afterhour im Tonstudio.

Falls es irgendwer noch nicht wusste: "Vanity" heißt auf deutsch übrigens "Eitelkeit". Amen.

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