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Sonntag, 22. Januar 2017

Scheinbar wollte die Frau bei Rewe sich nur die Schuhe binden und nicht Bockspringen

Heute ist die Cologne Music Week zu Ende. Die ganze Woche über fanden in Köln kostenlose Konzerte und Events statt. Samstagabend hat es mich dann mit Mona zusammen in den Stadtgarten getrieben, da wir gerne Moglebaum ansehen wollten. Die Band war richtig gut und die Sängerin hat eine richtig schöne Stimme. Sie haben mir live viel besser gefallen als bei Spotify. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht so der Konzert-geeignete Typ bin. Das Drama fing schon damit an, dass es entweder keine Garderobe gab oder wir zu blöd waren die Garderobe zu finden, allerdings könnte unser Misslingen auch damit zusammen gehangen haben, dass es total voll war. Wir hatten Glück, dass wir überhaupt noch reingekommen sind und die Ehre hatten uns durch die Masse ins Publikum zu quetschen, in dem jeder Winterjacke und Rucksack Jutebeutel dabei hatte. Dann ist es noch kuscheliger. Insgesamt hatte es etwas von der internationalen Hipster-Versammlung.
Zu Beginn stand ich dann genau hinter einem sehr großen Pärchen (bin ja selber nicht klein), die beschlossen haben, dass es eine gute Idee ist genau in der Lücke, durch die ich geguckt habe, rumzuknutschen. Um mitzumachen, hätte ich nur 15 cm meinen Kopf nach vorne bewegen müssen. Das war schön. Wir sind dann ein bisschen weiter gewandert, um neben drei 15-jährigen Mädchen zu stehen, von denen eine so extrem ausufernd getanzt hat, dass sie Mona die ganze Zeit ihren Pferdeschwanz ins Gesicht geklatscht hat. Mona hat dafür mitleidsvolle Blicke von den anderen umstehenden Leuten bekommen. Auf der anderen Seite von uns stand ein Typ mit seinen vier Freundinnen, die die ganze Zeit angeregt gequatscht haben, während er Taschentuchkügelchen geformt hat und diese an alle als Ohrstöpsel verteilte. Nachdem die damit fertig waren, haben sie dann auch so wundervoll getanzt, dass ich mir richtig dumm vor kam einfach nur wippend der Musik zu zu hören und zu versuchen meine schmerzenden Zehen zu vergessen, über die circa 500 Leute und ein Elefant gelaufen sind.
Ich gestehe mir gerne ein, dass ich Menschenmassen nicht gerade entspannend finde und deswegen tendenziell eher selten auf Konzerten anzutreffen bin. Mir fehlt einfach das Talent nervige Mitmenschen auszublenden. Da das natürlich noch nicht genug Programm für einen Abend ist, hat es mich dann noch ins Kino verschlagen in die Spät-Vorstellung von LA LA LAND mit Ryan Gosling und Emma Stone. Der Film ist zugegebenermaßen ein bisschen ungewöhnlich, aber wenn man sich drauf einlässt, ist er richtig toll und die Geschichte sehr romantisch. Ich würde ihn persönlich vom Stil her als eine Mischung aus "Highschool Musical" und "Eine zauberhafte Nanny" bezeichnen, nur eben für Erwachsene. Also wer Interesse hat, ab in die Kinos, noch läuft der Film ja.

hahaha, weil ich so lange nicht gebloggt habe, habe ich nun noch drölfzig fotos, die ihr noch nicht kennt, wuhu. das hier ist von 2014.




1 Kommentar:

Pfeffert einfach hin, was euer Hirn gerade auskotzt.