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Sonntag, 15. Januar 2017

An die Leute die 1 statt "eins" schreiben, ich 2fle an eurer Intelligenz

Da ich circa drei Jahre nicht mehr wirklich gebloggt habe, dachte ich mir, es ist vielleicht mal Zeit für ein Update. Also mein Name ist Nina, wie auch schon vor 3 Jahren. Ihr merkt schon, die letzten drei Jahre bedeuteten Stillstand bei mir.
Nachdem ich mit dem Bloggen aufgehört hatte, habe ich 2014 mit 101 Mitstreitern mein Abi gemacht und dann überlegt, ob ich nun auch eine "Sometimes fallen mir die german Words dann gar nicht mehr ein - Lena, 19, war nach dem Abi ein Jahr in Neuseeland" werden will, oder ob ich dann doch lieber in Deutschland bleibe (Ich hoffe ihr kennt die App Jodel und wenn nicht, ladet sie schnell herunter). Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und bin eifrig los gesprintet auf sämtliche Hochschulmessen. Habe ungefähr fünf Kilogramm Flyer mit nach Hause genommen, aber ich muss sagen, die Bäume für diese Flyer sind nicht umsonst gefällt worden, denn ich habe meinen Traumstudiengang tatsächlich gefunden.
Allerdings war ich schon bei der Einschreibung für "Medienkulturwissenschaften und Psychologie im Verbund-Bachelor (1-fach)" echt aufgeregt und als ich in der ersten Info-Veranstaltung saß, wo es hieß: "Sie alle haben sich sicher schon mit der Belegung ihrer Kurse beschäftigt", ist mir leicht das Herz in die Hose gerutscht. Ich hatte einfach bisher null-Komma-garnix organisiert, außer mich einzuschreiben und meinen Semesterbeitrag zu überweisen, aber na gut. Passt schon. Passt immer alles irgendwie. Ich war natürlich nicht die einzige, die da mit ihrer Sorgfalt geglänzt hat und ein heutzutage guter Freund von mir hat damals kein Blatt vor den Mund genommen, sondern einfach so richtig ungehobelt gefragt: "Sorry, aber ich check hier so gar nichts! Bitte noch einmal für ganz dumme und ahnungslose Personen", (Wat is dat denn für einer - dachte ich mir, aber hey, der ist ziemlich cool, wenn man ihn kennt). Irgendwann haben wir es dann alle halbwegs gecheckt, was man da anstellen muss in den vier verschiedenen Uni-Portalen (I love Klips 1, Klips 2, Ilias und Unimail haha) und nach einer Woche grübeln, hatte ich dann auch fristgerecht meine Belegwünsche abgesendet. Dann ging es im Oktober 2014 auch schon los. Das erste Semester habe ich mir vollkommen übermotiviert so richtig voll gehauen und dann direkt echt viel abgearbeitet gehabt. Obwohl ich die doppelte Menge an Credit Points erreichte, war ich begeistert, wie viel Freizeit man doch hat, wenn man nicht von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr abends im total langsamen und ineffektiven Unterricht am Gymnasium sitzen muss. Und dann sind in der Uni sogar die Themen interessant! Ich fühle mich gesegnet. Dieses Semester habe ich zum Beispiel einen Kurs der "DJ-Kultur und Electronica" heißt, und ja, wir sprechen über die Entstehung des Technos, die Eigenschaften von Goa, was überhaupt so Trance ausmacht und wie man eigentlich elektronische Tanzmusik produziert mit Programmen wie Abelton etc.
Da ich in den ersten Semestern so reingebuttert hatte, habe ich im fünften aktuell nur 3 Kurse pro Woche. Die beiden bisher noch nicht genannten, heißen "American Autobiographies: Writing one's self" und "Das deutsche Tanztheater", wo es beispielsweise inhaltlich über die berühmte Folkwang-Akademie in Essen geht, so wie über Pina Bausch und ihre Kollegen. Dank dem englischsprachigen Kurs über Autobiographien weiß ich nun dann auch mal, wer Benjamin Franklin z.B. war. Eine andere Autobiografie, die wir gelesen haben ist "Mary MacLane", die mir vom Schreibstil her total sympathisch ist, denn sie hat es für unnötig gehalten ihre Texte strukturiert runter zu schreiben, sondern führt eher Selbstgespräche und redet zwischendurch von sich in der dritten Person, während sie durch die Blume über ihre Selbstfindung und Sexualität schreibt, und das im 19. Jahrhundert. Mutig.
So, der Text ist erst mal lang genug...


Cheers! Frohes Neues wünsche ich euch noch! Freu mich über Kommentare oder Emojis oder was auch immer, haha. Wenn euer Gehirn gerade irgendwelche Gedanken ausspuckt, lasst sie mich gerne wissen...

Sonntag-Abend-Musik-Tipp: Das neue Album von Bonobo.      Migration by Bonobo

Kommentare:

Pfeffert einfach hin, was euer Hirn gerade auskotzt.