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Montag, 23. September 2019

Höcke schlägt nach, ob Zitate aus seinem Buch oder "Mein Kampf" waren

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Warum der Postillon dich vermutlich besser bildet als manch andere Presse?

Zeitung zu lesen ist nicht mehr das, was es mal war und es erfreut mich sehr, die seit Jahren stetig steigende Begeisterung der Social Media Nutzer für den Postillion zu beobachten. Dieses Satire- Magazin hat meiner Meinung nach einiges mehr auf dem Kasten als über andere herzuziehen. Es filtert in gewisser Weise auch die Spreu vom Weizen. Der Punkt, von dem ich hier ausgehen möchte, ist folgender: Man benötigt gewisse Massen an Verknüpfungen in seinem Denkapparat, um die satirische Ironie gebacken zu bekommen. Bestenfalls versteht man die Headlines so schnell, dass ein Lachen aus einem herausbricht oder man wenigstens in sich hinein kichert, während man in der Bahn durch den Instagram-Feed des Satire- Magazins scrollt. Bewegt man sich beispielsweise in der Politik-Kategorie auf der Website wird einem schnell klar, die Witze funktionieren nur mit Hintergrundwissen.

Ich kann nur von mir sprechen, aber je mehr ich an einem Geschehen Teil nehme, desto eher schaue ich mir die zugehörigen Postillion-Artikel an. Macht Sinn? Macht Sinn!

Finde ich es wichtig, sich mit politischen Themen auseinander zu setzen? Die Antwort auf diese Frage ist ebenfalls bejahender Natur. Das Geschehen dieser Welt mitzubekommen ist eine der Tugenden des digitalen Zeitalters. Jeder hat Zugang zu einer in-einem-Leben-nicht-gänzlich-zu- erfassenden Menge an Informationen. Niemand muss alle Informationen aufsaugen, die das Internet zu bieten hat, aber die AfD zu wählen, ohne deren Wahlprogramm gelesen und verstanden zu haben, muss meiner ganz persönlichen Meinung nach nun wirklich nicht sein.


Screenshot von der Postillon-Seite
Um noch mal zu verdeutlichen, was ich meine, hier ein Screenshot der Postillion-Webseite:
Leute, die aus der Kombination dieser beiden Artikel nicht verstehen, worum es bei der Spiegel- Affäre offenbar ging, tun mir leid und sollten ihr konzeptuelles Logikverständnis mal auf Normalität prüfen lassen. 

Danke schön! Bis bald, eure Nina

Montag, 9. September 2019

Wohnsituation 2018

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Prägend für die Wohnsituation im Jahr 2018 war auf jeden Fall meine geliebte Ende 2017 kennengelernte Franzi. Anfang 2018 sind wir dann schon zusammen gezogen und Mitte 2018 ist sie schon nach Berlin gegangen und wir haben Neuzugang Robert in der liebevollen 3er-WG aufgenommen. 

Anfang des Jahres waren wir, Jasha und ich, noch überhaupt keine 3-WG, sondern verlebten unsere Studentenleben in unserer trauten Zweisamkeit und der zweiten gemeinsamen Wohnung. Da wir uns nämlich Wohntechnisch fast immer super ergänzt und in wundervoller Symbiose gelebt haben, sind wir im Jahre 2017 zusammen aus der Wohnung in Kalk nach Sülz gegangen, um von der besseren Lage dort zu zehren. Kalk ging mir nämlich - mehr als Jasha - gehörig auf den Sack und daher hab ich die Initiative ergriffen unsere wundervollen Gesichter auf Facebook in einer "Wohnungen in Köln"-Gruppe zu verscherbeln und auf diesem Wege haben wir dann tatsächlich eine neue Bleibe gefunden, in der zwar das Bad ungenießbar war. Aber was nimmt man in Köln nicht alles so in Kauf. Als sich bei Franzi in der wundervollen renovierten Altbauwohnung mit saniertem Badezimmer dann die Möglichkeit aufgetan hat in zwei leere WG-Zimmer zu ziehen, haben Jasha und ich extrem spontan die drei Sachen (haben später festgestellt, waren mehr als drei) gepackt und sind eine Straße weiter ins Luxushaus gezogen. Für eine Studenten-WG war die Bude schon echt schick und ich hab mich immer wohl gefühlt. 

Seit Februar 2018 haben dann also Franzi und ich genau 1m entfernt gewohnt und seit Juli 2018 dann direkt 853km entfernt. Das nenne ich mal 'ne Trennung, aber die Freundschaft ist bestehen geblieben. Man telefoniert unregelmäßig etwa so alle zwei Wochen mal zwei Stunden miteinander und jeder trinkt den zugehörigen Kaffee in seiner Stadt. Zwei Mal pro Jahr besucht der eine den anderen und ich muss sagen, Berlin hat für mich auch wirklich seine eigene Faszination. Ich glaube die rührt unter anderem daher, dass ich in meiner Jugend vom Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. mega fasziniert und schockiert war. Berlin ist für mich der Ursprung des Technos in Deutschland, auch wenn es wissenschaftlich betrachtet vielleicht gar nicht so ist und die Frankfurter Szene flotter war als die Berliner. Für mich kommt diese vielfältige ehemals Underground-Szene jedenfalls aus der heutigen Hauptstadt und auch die schroffe Berliner Art wirkt auf mich wie die selbstbewussteste Lebensart Deutschlands. 



Samstag, 10. August 2019

Dear Baby Brother

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Happy Birthday to you! 



Finde es super, dass es wirklich so ist, dass man sich mit seinen Geschwistern dann gut versteht, wenn man nicht mehr zusammen wohnt! Ist bei uns Realität geworden nach jahrelangem Geschwister-Klein-Krieg vom feinsten. Und ich bin immer noch sauer wegen all dem Spielzeug von mir, was du kaputt gemacht hast. Allerdings macht Wut es auch nicht wieder ganz. An dem Punkt im Leben, wo man das erkennt, bin ich zum Glück bereits angekommen. Und du auch erwachsener geworden. Danke!

Donnerstag, 8. August 2019

Breaking dawn of Ehrenfeld

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An alle, die nicht selber in Ehrenfeld wohnen: Habt ihr Ehrenfeld morgens öfter gesehen wenn ihr noch wach oder wenn ihr schon wach wart? Wenn zweiteres der Fall ist, solltest du deinen Lifestyle überdenken! Nachher kannst du am Ende deines Lebens nur über die Geschichten nachdenken, die du hättest erzählen können, wenn sie dir passiert wären. #also #yolo #istimmeraktuell



Donnerstag, 25. Juli 2019

Hat jemand ne Eiswanne für die Füße dabei?

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Guten Tag, ist da Frau Holle? Ah super! Können sie mir sagen, wie der Typ hieß, der für Regen verantwortlich ist? Weil Regen kühlt ja die Erde auf die er fällt gut ab, oder wie war das? Ich hätte gerne etwas Regen für Köln, denn 40 Grad finde ich nicht ok, und wie krass ist es eigentlich, dass wir es seit Anbeginn der Wettermessung noch nie so heiß hatten wie heute? Schon heftig! Bräuchte also kurz die Nummer bitte! Danke! Ey damit ist vielleicht ganz Köln bald geholfen. Schönen Tag noch! Ja bis bald mal wieder auf einen Tee bei Schnee oder so! 


Sonntag, 16. Juni 2019

Als Kind fragte ich mich immer, wie lang die Nacht ist

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Wie lang ist wohl die Nacht? Heute weiß ich, sie ist zu kurz. Das wurde mir klar als ich an meine Eindrücke als Kind zurückgedacht habe. Die Nacht war unantastbar. Ein Mysterium, das mir eine Zeitreise zum Frühstück bescherte. Manchmal sind wir heimlich bis halb vier wach geblieben und waren so müde, dass wir nicht mal mehr den Mund zum sprechen bewegen konnten und dann ins Land der Träume fielen. Die ersten Nächte durchzumachen als Teenie änderte meinen Blick auf die Welt sehr. Der Körper war plötzlich losgelöst von den Konfigurationen des Alltags der Gesellschaft. Meine Mutter hingegen gehört zu den Personen, die gerne glauben, dass der Schlaf vor 12 Uhr nachts der beste der ganzen Nacht seie. Warum auch immer. Das weiß niemand. Ich war schon in der Schule eine Nachteule und hatte so meine Probleme mit diesem früh ins Bett gehen. Ich weiß nicht so genau, wie ich es geschafft habe immer um 8 aufzustehen und ich weiß, dass ich oft morgens Bauchweh hatte, weil ich aus dem Schlaf gerissen wurde und mein Körper das scheiße fand und ich hoffe nie wieder einen Alltag zu haben, der vor 8 Uhr morgens beginnt. Das entspricht nicht meinem Rhythmus, wie ich lebe, wenn ich auf mich höre, statt den Uhrzeiten der Einrichtungen, die ich besuche. Angeblich gewöhnt man sich an alles, aber an die Start-Uhrzeit in der Schule habe ich mich auch nie gewöhnt.


Dienstag, 26. März 2019

Ich hab dich im Radio gesehen

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"Wenn du denkst, dass du denkst, dann denkst du nur, du denkst", hat doch tatsächlich mehr philosophisches Potential, als ich früher dachte, wenn man diese Liedzeile aus den circa 60er Jahren von Coldmirror alias Fresh Dumbledore gehört hatte. Ich denke, also bin ich, ist nicht weit vom Gedanken entfernt, nur irgendwie aus einer anderen Perspektive betrachtet.


Mittwoch, 21. März 2018

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Schmecke mir tief in meine Augen. 
Kannst du sehen was ich denke? 
Fühle die Sterne am Nachthimmel. 
Höre diesen unseren Moment.
& Rieche ihn in seiner ganzen Schönheit.






Montag, 15. Januar 2018

...

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Wann bist du das letzte mal bei Sonnenaufgang spazieren gegangen? Ob du noch oder schon wach warst, ist mir egal. In meinem Fall ist es in jedem Fall ersterer Fall. Ich danke an dieser Stelle dem Studentendasein. Vielen Dank.

Das war ich nicht. Das war Photoshop Philipp. 



Montag, 1. Januar 2018

Tschüss 2017

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Du warst wie der Rest meines Lebens bisher eine ziemliche Achterbahnfahrt, aber unter dem Strich ist alles super. Ich liebe mein Leben, auch wenn es von außen betrachtet eventuell ziemliches Chaos ergibt, wenn man ständig kleine Schnipsel mitbekommt. Am meisten leidet unter spontaner Verwirrung immer mal wieder vermutlich meine geliebte Mitbewohnerin.

Ich habe dieses Jahr meinen Bachelor in Medienpsychologie bestanden und bin nun im Master an der Uni Köln. Ich habe ein halbes Jahr lang für den WWF gearbeitet (nicht zu verwechseln mit WMF) und arbeite aktuell im Human Resource-Bereich, also Recruitment und Social Media, also Communications-Bereich, was mich sehr freut, da es langsam mehr in Richtung "Medienpsychologie" geht. Gleichzeitig bin ich über Freunde sehr eng in die Veranstaltungsorganisation von zwei Partyreihen verwickelt und kümmere mich gerne um dies und jenes rund um die Partys.

Privat war 2017 ziemlich durcheinander. Ich bin aus Köln Kalk nach Köln Sülz gezogen und super froh darum, weil ich mich auf Kalks Straßen nicht einmal zuhause gefühlt habe. Nur unsere Wohnung in Kalk war schön geschnitten und gemütlich eingerichtet. Ich habe das ganze Jahr über durch die Uni, die Arbeit und die Partys massenhaft Leute kennen und lieben gelernt und bin auch super froh, dass die allermeisten alten Leute blieben. Meine beste Freundin ist nun auch aus der Heimat nach Köln gezogen und mein erster realistischer Wunsch für 2018 ist, dass ich Beccy jetzt öfter sehe, weil sie nur noch 2 Kilometer entfernt wohnt und nicht mehr +20km Richtung Nimmerland.

Weitere Vorsätze von mir sind:
  • wieder öfter die Kamera mitnehmen und mal Videos drehen aus Spaß
  • Musik mischen lernen, weil ich schon seit circa 100 Jahren Musik sammele und Spotifys Möglichkeiten nach "Playlist erstellen" und "10 Sekunden Fade" ja bekanntlich enden 
  • mehr tatsächlich für die Uni machen, anstatt super viel darüber zu reden, dass ich theoretisch was machen müsste
  • dennoch weiterhin mit möglichst wenig Aufwand das Studium möglichst gut beenden in 1,5 Jahren
  • und nochmal umziehen, weil unser jetziges Badezimmer eine Katastrophe ist und die neue Wohnung ein sanierter Altbau-Traum und sogar günstiger ist - 3er WG, wir kommen!