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Dienstag, 26. März 2019

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"Wenn du denkst, dass du denkst, dann denkst du nur, du denkst", hat doch tatsächlich mehr philosophisches Potential, als ich früher dachte, wenn man diese Liedzeile aus den circa 60er Jahren von Coldmirror alias Fresh Dumbledore gehört hatte. Ich denke, also bin ich, ist nicht weit vom Gedanken entfernt, nur irgendwie aus einer anderen Perspektive betrachtet.

Samstag, 16. Juni 2018

Als Kind fragte ich mich immer, wie lang die Nacht ist

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Wie lang ist wohl die Nacht? Heute weiß ich, sie ist zu kurz. Das wurde mir klar als ich an meine Eindrücke als Kind zurückgedacht habe. Die Nacht war unantastbar. Ein Mysterium, das mir eine Zeitreise zum Frühstück bescherte. Manchmal sind wir heimlich bis halb vier wach geblieben und waren so müde, dass wir nicht mal mehr den Mund zum sprechen bewegen konnten und dann ins Land der Träume fielen. Die ersten Nächte durchzumachen als Teenie änderte meinen Blick auf die Welt sehr. Der Körper war plötzlich losgelöst von den Konfigurationen des Alltags der Gesellschaft. Meine Mutter hingegen gehört zu den Personen, die gerne glauben, dass der Schlaf vor 12 Uhr nachts der beste der ganzen Nacht seie. Warum auch immer. Das weiß niemand. Ich war schon in der Schule eine Nachteule und hatte so meine Probleme mit diesem früh ins Bett gehen. Ich weiß nicht so genau, wie ich es geschafft habe immer um 8 aufzustehen und ich weiß, dass ich oft morgens Bauchweh hatte, weil ich aus dem Schlaf gerissen wurde und mein Körper das scheiße fand und ich hoffe nie wieder einen Alltag zu haben, der vor 8 Uhr morgens beginnt. Das entspricht nicht meinem Rhythmus, wie ich lebe, wenn ich auf mich höre, statt den Uhrzeiten der Einrichtungen, die ich besuche. Angeblich gewöhnt man sich an alles, aber an die Start-Uhrzeit in der Schule habe ich mich auch nie gewöhnt.

Mittwoch, 21. März 2018

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Schmecke mir tief in meine Augen. 
Kannst du sehen was ich denke? 
Fühle die Sterne am Nachthimmel. 
Höre den Moment.
& Rieche ihn als ganzes.



Montag, 15. Januar 2018

...

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Wann bist du das letzte mal bei Sonnenaufgang spazieren gegangen? Ob du noch oder schon wach warst, ist mir egal. In meinem Fall ist es in jedem Fall ersterer Fall. Ich danke an dieser Stelle dem Studentendasein. Vielen Dank.

Das war ich nicht. Das war Photoshop Philipp. 



Montag, 1. Januar 2018

Tschüss 2017

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Du warst wie der Rest meines Lebens bisher eine ziemliche Achterbahnfahrt, aber unter dem Strich ist alles super. Ich liebe mein Leben, auch wenn es von außen betrachtet eventuell ziemliches Chaos ist, wenn man ständig Schnipsel mitbekommt. Am meisten leidet unter spontaner Verwirrung immer mal wieder vermutlich meine geliebte Mitbewohnerin.

Ich habe dieses Jahr meinen Bachelor in Medienpsychologie bestanden und bin nun im Master an der Uni Köln. Ich habe ein halbes Jahr lang für den WWF gearbeitet (nicht zu verwechseln mit WMF) und arbeite aktuell im Human Resource-Bereich, also Recruitment und Social Media, also Communications-Bereich, was mich sehr freut, da es langsam mehr in Richtung "Medienpsychologie" geht. Gleichzeitig bin ich über Freunde sehr eng in die Veranstaltungsorganisation von zwei Partyreihen verwickelt und kümmere mich gerne um dies und jenes rund um die Partys.

Privat war 2017 ziemlich durcheinander. Ich bin aus Köln Kalk nach Köln Sülz gezogen und super froh darum, weil ich mich auf Kalks Straßen nicht einmal zuhause gefühlt habe. Nur unsere Wohnung in Kalk war schön geschnitten und gemütlich eingerichtet. Ich habe das ganze Jahr über durch die Uni, die Arbeit und die Partys massenhaft Leute kennen und lieben gelernt und bin auch super froh, dass die allermeisten alten Leute blieben. Meine beste Freundin ist nun auch aus der Heimat nach Köln gezogen und mein erster realistischer Wunsch für 2018 ist, dass ich Beccy jetzt öfter sehe, weil sie nur noch 2 Kilometer entfernt wohnt und nicht mehr +20km Richtung Nimmerland.

Weitere Vorsätze von mir sind:
  • wieder öfter die Kamera mitnehmen und mal Videos drehen aus Spaß
  • Musik mischen lernen, weil ich schon seit circa 100 Jahren Musik sammele und Spotifys Möglichkeiten nach "Playlist erstellen" und "10 Sekunden Fade" ja bekanntlich enden 
  • mehr tatsächlich für die Uni machen, anstatt super viel darüber zu reden, dass ich theoretisch was machen müsste
  • dennoch weiterhin mit möglichst wenig Aufwand das Studium möglichst gut beenden in 1,5 Jahren
  • und nochmal umziehen, weil unser jetziges Badezimmer eine Katastrophe ist und die neue Wohnung ein sanierter Altbau-Traum und sogar günstiger ist - 3er WG, wir kommen! 






Mittwoch, 22. November 2017

Jeder hat eine Doppelmoral in sich wohnen...

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Autofahren, gerade im Sommer wenn man das Fenster runterkurbeln und einem warme Luft durchs Gesicht streicht, kann etwas magisches an sich haben und ich liebe es einfach bei guter Musik durch die Gegend zu cruisen. Auch Autobahnen bei Nacht tragen für mich persönlich eine ganz eigene Faszination in sich, die mich sehr an meine Kindheit erinnern.
Da wir früher immer mit dem Auto in Urlaub gefahren sind, habe ich stundenlang das leise Radio genossen und auf die Straße gestarrt. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mir  vorgestellt habe, dass die Straße hinter uns praktisch weltuntergangsartig zerbricht und in die Tiefe stürzt, sodass wir immer nur ganz knapp entkommen.
Ich fahre tatsächlich ziemlich gerne Auto, obwohl ich ein Vertreter der Meinung bin, dass öffentliche Verkehrsmittel besser ausgebaut und mehr genutzt werden müssten. Ich fahre persönlich auch sehr viel Bahn und Fahrrad, aber ich  genieße die Fahrten mit dem Firmenwagen oder Car2Go nachts, weil keine Bahnen mehr fahren. Ich darf bis heute gespannt sein, wie mein erstes Auto eines Tages aussehen wird, bzw. welches es ist. Fakt ist für mich, dass das Radio mindestens vollkommen in Ordnung und bestenfalls sehr gut sein muss!



Montag, 4. September 2017

Manchmal hätte ich gerne das Leben meiner Katze

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In Regenrinnen chillen und Zecken auf der Wiese durch heftiges herumrollen aufsammeln, schaffe ich bestimmt auch. Ich sollte mich allerdings ändern und wirklich mal mehr für die Uni tun, um Ende des Semesters tatsächlich mit meinem Studium fertig zu sein. Dann werde ich mal schauen, wohin mein Schicksal mich trägt. Ende September werde ich hoffentlich mein Bachelorzeugnis in der Hand halten und direkt testen, ob man sich damit gut Luft zu fächeln kann oder wofür das sonst gut sein soll. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass ich meine Bachelorklausur überlebe und meine Bachelorarbeit fertig kritzele bis zum 11. September (kein gutes Omen jedenfalls). Die Hoffnung stirbt zuletzt, die Motivation macht jedenfalls gerade mal Pause.